Diskografie 1999 - SK-Tül - „Erster Schlag in die Fresse“ (Album) 2000 - SK-Tül - „Der zweite Schlag“ (Album) 2001 - SK-Tül - „Das 3. Kapitel“ (Album) 2001 - SK-Tül - „4 Jahreszeiten“ (Album) 2002 - SK-Tül - „Die 5. Revolution“ (Album) 2003 - Bigga MC - „Bigga MC“ (Album) 2004 - K-Ris Tall - „Tod über Leben“ (Album) 2005 - Coco T.K. - „Cocolicous" (Demo CD) 2005 - Rap-T - "ich bin Rap" (Promo-EP) 2005 - Carlito - "kein Gee" (Promo) 2006 - SAE Hamburg (Studiengang: Audio Engineering) (SAE nach 2 Monaten abgebrochen) 2006 - Bau des eigenen Tonstudios 2007 - Rap-T - "ich bin Rap" (Promo-EP) 2007 - Carllito Da Chief - "Glaube an deinen Traum" (Promo) 2008 - K-ris Tall - namenloses Album (unveröffentlicht) 2009 - K-ris Tall - Projekt "Kristall" 2009 - Coco T.K. - „It´s going down " (Myspace.com Song) 2009 - Coco T.K. - „She´s hot " (Myspace.com Song) 2009 - Virusphere -Virusphere (online EP) 2009 - Kristall Video (2010- Bundesweite Single Veröffentlichung)
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Nicht erwähnte Projekte werden nicht aufgelistet, da sie entweder nicht veröffentlicht wurden oder Privataufträge waren. Ach ja, und so um die 2000 Beatz, die teilweise unbenutz sind
Michael Beatman wurde 1982 als Michael Keller geboren. Schon sehr früh zeichnete sich sein Werdegang ab. Bereits mit 3 Jahren hat er sich für das Piano seiner Mutter interessiert. Des Weiteren bemerkten seine Eltern, dass in ihm wohl ein musikalisches Potenzial schlummert. Prompt machte sich seine Mutter, gelernte Musikpädagogin und damals praktizierende Musiklehrerin, sich ran den kleinen Michael zu unterrichten. Aber Michael war schon im Kindesalter ein extrem rebellischer Typ und strebte stets gegen die Konventionen. Nach jahrelangen Versuchen ihm die Methodik der klassischen Musik beizubringen, gaben seine Eltern letztendlich nach und Michael konnte sich, heimlich aber in Ruhe, auf Komponieren eigener Melodien konzentrieren. Bereits mit 11 hat er seinen ersten kompletten Song fertig komponiert, wobei es zu dieser Zeit weder die Möglichkeit zum Aufnehmen seiner Ideen, noch die Möglichkeit gab, seine Eltern zu fragen, ihm ein Tonstudiobesuch zu finanzieren. So blieb seine Leidenschaft weiterhin im Verborgenen, da er fürchtete, wieder mit klassischer Musik malträtiert zu werden. 1994 kam Michael in Kontakt mit seiner zweiten Leidenschaft. Sein Vater kam eines Abends mit einem Firmenlaptop nach Hause und für Michael ging eine neue Welt auf. Er entschloss sich, später mit Computern arbeiten zu wollen. 1998, als Michaels Eltern bereits einen eigenen Rechner zu Hause hatten, kam Michael zum ersten Mal mit einem 4-Spur-Sequenzer der Firma Magix in Kontakt. Schnell wurden ihm die Möglichkeiten klar und er begann alles aufzusaugen, was er in Erfahrung über mit Computer gemachter Musik bringen konnte. Der besagte Sequenzer hatte allerdings starke Begrenzungen für Michaels Kreativität. Dabei war nicht die begrenzte Spuranzahl der größte Hemmer, sondern die Tatsache, dass das Programm mit vorgefertigten Loops arbeitete. Was sehr schnell sehr langweilig und deprimierend wurde. Also schaute er sich nach weiteren Programmen um und entdeckte das Musik-Studio, ebenfalls aus dem Hause Magix. Hier lernte der Beatman zum ersten Mal mit MIDI und Soundsynthese umzugehen. Obwohl sich die ersten Schritte als äußerst schwierig erwiesen, da Michael weder ein MIDI-fähiges Keyboard noch ein MIDI-Controller besaß, vertiefte er sich immer weiter in das Programm und fing an mit der Maus Melodien auf den Bildschirm zu ziehen. Ende 1999 traf Michael, der zu dieser Zeit sich mit der Erstellung von Hip-Hop-Beats beschäftigte, traf er auf Kristofer Buß. Dieser wiederum gerade mit Sprachgesang (Rappen) anfing und sich schon in der frühsten Phase als äußerst talentiert erwies. Schnell war klar, die Beiden würden ab jetzt Musik miteinander machen. Doch es sollte nicht nur bei Kris oder K-ris Tall, bleiben. Zu den Beiden gesellten sich noch WannaBeGe, Gunna MC, Mobic MC und Bigga MC. Und es wurde die Formation SK-Tül gebildet. Wobei SK-Tül für "Sonderkommando Tot über Leben" stand. Anfangs ging es noch sehr spärlich zu, da weder Michael, noch einer der Anderen etwas von Musikproduzieren verstand. Es wurde schnell klar, dass sie ein gutes Mikrofon und eine gute Soundkarte benötigten. Da aber das Geld, welches zu damaligen Zeiten sehr viel, weder bei ihm noch bei den Anderen vorhanden war, organisierten sie diverse kleine Auftritte in Jugendhäusern. Doch das Geld reichte gerademal für ein Kleinmembran-Kondensator Mikrofon. 2000, zur Zeit der Expo in Hannover, ergab es sich, dass Michael einen Job in den Sommerferien erhielt. Er hat auf dem Hymer Campingwagen Hotelplatz, als Reinigungskraft gearbeitet und sich von dem Geld einen eigenen Computer, eine professionelle Soundkarte mit Mikrofonvorverstärker und sein erstes eigenes, MIDI-fähiges Keyboard gekauft. Ja, genau ... Michael hat sich sein erstes Equipment mit Kloputzen verdient!!! Ab da ging es rasanter weiter. Micha vertieft seine Kenntnisse in Cubase, Propellerhead´s Reason, Fruity Loops und andere Programme. SK-Tül haben bis 2004 gemeinsam 4 Alben produziert. Jede wurde besser als die davor angenommen und verkaufte sich auf der Straße besser. Außerdem hat Michael mit zwei der Sprachgesangkünstler jeweils eine Soloplatte aufgenommen. Wobei sich die Letztere, die von Kris, im Selbstvertrieb fast 1000-mal verkaufte. Es folgte ein Streit um das bisschen Geld, das verdient worden war und Michael spaltete sich von der Gruppe ab und trennte sogar den Kontakt zu seinem bis dahin besten Freund Kris. Anfang 2004 ist Michael zum Grundbundeswehrdienst eingezogen worden, eine Zeit des Schmerzes, des Leides und der Körperlichen Anstrengungen. Aber auch die Zeit der Kameradschaft, der Unabhängigkeit und der Alkoholexzesse. Die darauf folgenden Jahre waren nicht weniger turbulent, Michael befasste sich mit der Thematik des Musikmischens, lernte Sachen über Raumakustik und Raumoptimierung und lernte viele lokale Künstler aus Hannover kennen. Wovon er mit einigen sogar Songs produzierte und aufnahm. Zu den Künstlern gehörten unter anderem Coco T.K, Rap-T, Carlito der Chief, Phoenix-Crew,, Katha O und andere. Außerdem hat Michael mit einem Künstler aus Spanien (Dowty Ebi) zusammengearbeitet und Musik für zwei seiner Alben programmiert und mit diversen anderen Künstlern aus dem Internet gearbeitet. Mit Coco T.K. hat Michael eine Demo-CD produziert. 2006 hat Michael eine tontechnische Ausbildung an der Musikschule Mannheim angefangen, diese aber bereits nach 2 Monaten hingeschmissen, da er in der Ausbildung keinen Sinn sah. Schließlich hätte er in Mannheim nichts Neues lernen können und ein Freund von ihm hat ihm angeboten, ihn finanziell beim Aufbau eines Tonstudios zu unterstützen. Das war natürlich mehr als verlockend. Endlich einen Traum zu erfüllen. Außerdem kam noch die Tatsache in Spiel, dass er Ende September Vater eines prächtigen kleinen Jungen wurde. Michael baute innerhalb von 3 Monaten ein kleines Projektstudio mit Aufnahmekabine in Rethen auf. Dabei hat er den Raum soweit es ging optimiert und erzielte ab dann sehr viel bessere Ergebnisse beim Mischen von Songs. In Rethen konnte er nun endlich anfangen, mit Musik zu arbeiten. Und das tat er auch. Von Kompositionen für Vereinsfeiern, über Hymnen für Fußballvereine, bis hin zu privaten Kindergeburtstagssongs hat Michael nichts aus gelassen. Dabei kamen die Auftraggeber aus sämtlichen musikalischen Stielrichtungen. Von Pop bis Rock, von Volksmusik bis DeathMetal. Oft war es mehr anstrengend als fordernd und oft war es einfach nur eine Plagerei, doch im Endeffekt, hat Michael, durch den Facettenreichtum der Musiker, mehr gelernt, als es je eine Schule beibringen konnte. Ende 2007 bekam Michael überraschenden Anruf von Kris mit den Worten: " Hallo Micha, ich habe an die 30 Songs geschrieben, suche dir 15 aus und lass uns ein Album aufnehmen!" Völlig überrascht von dem Anruf antwortete er: "Na du bist ja geil...!" Nach einer längeren Aussprache und einiger Einarbeitungszeit haben die beiden ein erstklassiges Hip-Hop-Album produziert, welches allerdings wieder in der Schublade verschwunden ist. Denn durch ein, zu der Zeit sehr ungewöhnliches, Experiment, bei dem Techno mit Rap vermischt wurde, kam der Hit "Wenn ein Mädchen tanzen will" raus. Welcher auf ungekannte Resonanz bei Verlag und anderen Produzenten traf. Ab da haben sich die Beiden vollkommen auf die Ausarbeitung dieser neuen Musikrichtung konzentriert. Im Zuge des großen Interesses für die neue Musik, hat Michael im Herbst 2009 ein eigenständiges Label gegründet. Es trägt den Namen "Mister Niceguy" und auf Druck von Verlag und anderen medialen Institutionen wurde nur kurze Zeit später der erste professionelle Video-Dreh organisiert. Dies geschah alles mit der freundlichen Unterstützung von Alibiba-Records. 2010 verspricht ein sehr spannendes Jahr zu werden.....
Michael Beatman, die Geschichte
Wer ist Michael Beatman ?
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